Projekte 2013

Projekt "Listen to us!"

Durch Projektgelder der FSD- Stiftung werden mit Schülern der Förderklassen an der Johann- Thienemann- Sekundarschule im Jahr 2013 ganzjährig Musik- und Videoworkshops durchgeführt.
Förderklassen, sogenannte besondere Lerngruppen, sind Schüler, die minderjährig und ohne Begleitung (bsw. Ihrer Eltern) aus Krisen- und Kriegsgebieten nach Deutschland kommen. Sie besitzen keine oder nur rudimentäre Kenntnisse der Deutschen Sprache und sollen in diesen Klassen in die Lage versetzt werden, Grundzüge der deutschen Grammatik und der Sprache zu erlernen. Das Projekt soll die jugendlichen Flüchtlinge dazu animieren, in deutscher Sprache Musik zu machen. Bei diesem Projekt ist es allerdings auch gewünscht, dass eine Mischung von verschiedenen Sprachen stattfindet.
Das Projekt wird von unserem Kooperationspartner Tuned- Jugendprojekt durchgeführt. Im Kontext dieses Projektes sind auch Musikvideos geplant und ein gemeinsamer Abschlussevent mit der Präsentation aller entstandenen Songs und Videos ist angedacht.
Wenn Sie mehr über die FSD- Stiftung oder das Tuned- Jugendprojekt erfahren wollen, klicken Sie bitte auf den entsprechenden Button bei Kooperationspartner.

Projekt "Ich habe was zu sagen!"

Bei diesem Projekt handelt es sich um ein Gemeinschaftsprojekt von der Marianne-Cohn-Förderschule (geistige Behinderung), der Langenscheidt-Sekundarschule, dem Jugendamt Schöneberg-Tempelhof und dem Jugendsteg e.V..
Bei diesem Vorhaben geht es um eine Zusammenarbeit zwischen Förder- und Regelschule, es werden Musikworkshops durch das Tuned—Jugendprojekt durchgeführt. Das spezielle hierbei ist der Inklusionsgedanke; bei einem Song sollen die Jugendlichen zusammen an einem Titelthema arbeiten und der Song wird abschließend in einem Musikvideo festgehalten.
Im Rahmen des Bundesprogramms “Toleranz fördern, Kompetenz stärken” gibt es einen Abschlussevent (Crosskultur 2013), wo sich alle geförderten Projekte in der Region Tempelhof- Schöneberg präsentieren sollen.
Dieser Pilotversuch, der heute schon in den Berliner Schulen den Inklusionsgedanken deutlich machen soll, soll dazu anregen, weitere Projekte in dieser Art, dieser Zusammenarbeit zu schaffen.

Projekt "Anti- Aggressions-Training -Plus (AAT+)"

Das Anti-Aggressivitäts-Training-Plus wendet sich an gewalttätige Jugendliche und heranwachsende Wiederholungstäter und stellt eine sehr intensive gewaltpräventive Maßnahme dar.
Das AAT+ sucht die Auseinandersetzung des Täters mit seinem aggressiven Potential und seinen Taten mit dem Ziel, den Täter nicht nur zu resozialisieren, sondern primär künftige Gewalttaten und somit potentielle Opfer zu vermeiden.
Wir wollen das ursprüngliche AAT in seiner Form ergänzen und die Teilnehmer zusätzlich schulen, Konflikte frühzeitig zu erkennen. Sie sollen als soziale kompetente Bürger dazu beitragen, gewaltsame Konflikte aktiv zu vermeiden.
Wir gehen davon aus, dass die Teilnehmer unseres Kurses entsprechend ihrer eigenen Erfahrungen von anderen gewaltbereiten Jugendlichen als glaubwürdig erachtet werden und somit erfolgreich Gewalteskalationen vermeiden können.
Dauer und Umfang der Kurse: Der Kurs wird an 14 Samstagen durchgeführt. Die Kursdauer beträgt 6 Stunden. In der Regel ist der Kurs nach 5 Monaten durchlaufen, Ferienzeiten werden berücksichtigt. Die Kurse werden immer im Team, wenn möglich paritätisch besetzt, von mindestens zwei Kursleitern durchgeführt. Der Kurs wird nur als erfolgreich zertifiziert, wenn mindestens 11 Termine inklusive dem „heißen Stuhl“ absolviert wurden. Die Teilnehmer erhalten über den erfolgreichen Abschluss des AAT+ ein Zertifikat. Erlebnispädagogische Exkursionen sind wesentlicher Bestandteil des Projekts.
Aktuelles Kursangebot 2013:
Ab August 2013 findet ein AAT+ statt, Anmeldungen für interessierte Jugendliche sind ab 01.05.2013 unter den bekannten Kontaktdaten möglich. Die Finanzierung findet über das SGB VIII statt bzw. über das JGG. Auch für Anmeldungen direkt über die Eltern und Schulen steht dieses Projekt offen, allerdings müssen die entstehenden Kosten über die Eltern getragen werden. Der Veranstaltungsort ist Rangsdorf außer bei den erlebnispädagogischen Angeboten. Bitte melden Sie sich bei Fragen und vielen Dank für Ihr Interesse.