Projekte 2015

Sommerferienschule 2015

Insgesamt hat nach allen Anfangsschwierigkeiten der Ferienschule eine wunderbare gemeinsame Zeit begonnen. Durch die ausgewogene Mischung von Unterricht, Sozialraumerkundung und Unternehmungen sind viele jugendliche Flüchtlinge erreicht worden und konnten ihre teilweise rudimentären Kenntnisse der Deutschen Sprache verbessern oder intensivieren. Es war eine sehr angenehme, soziale Gruppe, die auch neu dazugekommene Schüler ohne weiteres integriert hat. Das gemeinsame Kochen war ein weiteres Erlebnis für die Gruppe, weil viele verschiedene Nationen zusammengekommen sind (Indien, Thailand, Syrien, Afghanistan, Eritrea, u.a.). Durch die Ausflüge zu bestimmten Sehenswürdigkeiten in Berlin ist die Gruppe weiter zusammengewachsen und hat die Stadt besser kennen gelernt. Durch diese positive Gruppendynamik hat sich ein gutes Klima etabliert und die Kinder und Jugendlichen haben die Ferienzeit sinnvoll gestalten können. Zum Abschluss- Grill-Fest am Freitag bedauerten viele Kids das Ende und wollten „unbedingt noch mal teilnehmen“.

Aktion Mensch: Projekt - Mach mal Musik!

In diesem Projekt werden Schüler aus verschiedenen Schultypen, unter anderem eine Förderschule mit dem sozialpädagogischem Förderschwerpunkt "Sehen", jeweils einen Musikworkshop machen und anschließend das passende Musikvideo dazu drehen. Hinzu kommt voraussichtlich eine Sprachlernklasse, die die gleichen Projektbestandteile behandelt. Es entstehen im Ergebnis ein selbst gemachter Song und ein anschauliches Musikvideo. Das Projekt wird in den Berliner Stadtteilen Steglitz- Zehlendorf und/oder in Tempelhof- Schöneberg durchgeführt. Das Projekt wird zu 100% von der Aktion- Mensch gefördert und gehört zur Förderaktion Noch viel mehr vor.

Künste öffnen Welten: "Rap it out and see my video (RIOASMV):

Dieses Projekt ist auf 2 Jahre ausgelegt und bezieht als Projektteilnehmer Flüchtlinge intensiv mit ein. Mit den Jugendlichen im schulfähigen Alter von ca. 12-19 Jahren sollen verschiedene Musik- und Videoworkshops direkt am Ort Schule gemacht werden. Zusätzlich bietet das Projekt nach der Anfangsphase die Möglichkeit, dass die Jugendlichen selber aktiv werden und ihrer musikalischen Motivation in Eigenregie in dafür geeigneten Jugenfreizeithäuser folgen. Somit sollen langfristig die gesetzten Impulse gefestigt werden, um Musik als Ausdrucksmittel von Gefühlen, Erfahrungen und der Vergangenheit zu sehen. Die enstandenen Songs sollen zusammen mit den Teilnehmern regelmäßig öffentlich aufgeführt werden. Der Flüchtlingsrat von Berlin evaluiert diese Projektumsetzung. Das Projekt wird zu 100% finanziert aus Mitteln des BKJ und der Förderaktion Künste öffnen Welten.